Vegetarier

Was bedeutet es, Vegetarier zu sein?

Vegetarier sind in der Regel Menschen, die kein Fleisch und keinen Fisch essen. Sie konsumieren und verwenden jedoch tierische Produkte wie Kleidung und Kosmetika.

Wann entstand der Vegetarismus?

Zunächst ein kurzer Blick in die Geschichte: Der griechische Philosoph Pythagoras gilt als Begründer des Vegetarismus und nannte seine Ernährungsweise zunächst „Pythagoreische Diät“. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich der Begriff „Vegetarier“ durch. Als Philosoph begründete er seine fleischlose Ernährung vor allem mit der Überzeugung, dass jedes Lebewesen, einschließlich Nutztiere, eine Seele besitze. Man geht jedoch davon aus, dass viele Menschen aufgrund des Aufwands und der Kosten der Jagd eine überwiegend pflanzliche Ernährung mit gelegentlichem Fleischkonsum pflegten.

    Arten von Vegetariern

    Lakto-vegetarische Ernährung: Sie essen kein Fleisch, keinen Fisch, keine Eier, kein Geflügel, aber sie essen Milchprodukte.

    Ovo-vegetarische Ernährung: Sie essen kein Fleisch, keinen Fisch, keine Milchprodukte, kein Geflügel, aber sie essen Eier.

    Lakto-ovo-vegetarische Ernährung: Sie essen kein Fleisch, keinen Fisch und kein Geflügel, aber sie essen Eier und Milchprodukte.

    Flexitarier ernähren sich hauptsächlich vegetarisch, essen aber gelegentlich Fleisch, Geflügel und Fisch (keine strenge Diät).

    Pescetarier: Sie essen kein Geflügel und kein Fleisch, aber manchmal Fisch, Milchprodukte und Eier.

    Wie Vegetarier ihre Nährstoffe erhalten

    Kalzium: Es stärkt Knochen und Zähne und wird normalerweise durch den Verzehr von Milchprodukten aufgenommen. Vegetarier können dieses Mineral jedoch auch über einige pflanzliche Lebensmittel wie dunkelgrünes Gemüse, Grünkohl, Brokkoli, Fruchtsäfte und Getreide beziehen.

    Vitamin D : Unterstützt den Knochenaufbau und wird normalerweise über Kuhmilch aufgenommen. Allerdings enthalten auch einige Getreidesorten, Soja- und Reismilch Vitamin D. Zudem kann Sonnenlicht die Vitamin-D-Aufnahme fördern.

    Vitamin B12 : Dieses Vitamin benötigen Sie für die Bildung roter Blutkörperchen. Eine ausreichende Zufuhr ist nur durch den Verzehr von Fleisch möglich. Daher wird Vegetariern die Einnahme von Vitamin-B12-Präparaten empfohlen – ein Beutel ViDrate deckt einen Großteil Ihres empfohlenen Tagesbedarfs.

    Protein : Es trägt zum Erhalt gesunder Knochen, Organe, Muskeln und Haut bei. Man kann es aus Milchprodukten und Eiern gewinnen, Vegetarier hingegen aus Sojaprodukten, Linsen, Nüssen, Samen, Vollkornprodukten und Fleischersatzprodukten.

    Eisen: Unterstützt die Bildung roter Blutkörperchen. Eisen ist zwar auch in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten, wird aber vom Körper nicht so gut aufgenommen. Vegetariern wird daher die doppelte Menge an Eisen empfohlen wie Fleischessern. Pflanzliche Lebensmittel mit Eisengehalt sind beispielsweise getrocknete Bohnen, Vollkornprodukte und Trockenfrüchte. Wer viel Vitamin C zu sich nimmt, kann Eisen besser verwerten.

    Zink : Es wird aus Fleisch leichter aufgenommen als aus pflanzlichen Quellen. Dennoch kann man Zink auch aus Lebensmitteln wie Vollkornprodukten, Nüssen und Sojaprodukten gewinnen. Käse ist eine gute Zinkquelle.

    Omega-3-Fettsäuren : Diese sind für die Herzgesundheit unerlässlich. Normalerweise nimmt man sie über fettreichen Fisch und Eier auf. Vegetarier können sie aber auch über Walnüsse, Leinsamen, Sojabohnen, Rapsöl und Sojaöl beziehen.

    Jod : Dies ist ein Bestandteil der Schilddrüse, der den Stoffwechsel reguliert. Jodhaltige Lebensmittel sind beispielsweise Sojabohnen und Süßkartoffeln. Ein Viertel Teelöffel jodiertes Speisesalz deckt den Tagesbedarf an Jod.

      Warum werden Menschen Vegetarier?

      Gesundheit

      Studien zeigen, dass Vegetarier in der Regel leichter sind und einen niedrigeren Body-Mass-Index haben als Nicht-Vegetarier. Vegetarismus fördert die Herzgesundheit, da Studien belegen, dass Vegetarier einen niedrigeren Blutdruck, niedrigere Triglycerid-, Gesamtcholesterin- und LDL-Cholesterinwerte (das „schlechte“ Cholesterin) aufweisen. All dies trägt dazu bei, das Risiko von Herzerkrankungen zu verringern.

      Ethische Gründe

      Manche Menschen sind sich uneins über die ethische Vertretbarkeit der Tierhaltung, um die Tiere später für die Nahrungsmittelproduktion zu töten. Kalbfleisch beispielsweise wird aus Kälbern hergestellt, die etwa fünf Monate alt sind. Diese Kälber und andere Nutztiere leben unter Umständen ihr ganzes Leben lang unter unmenschlichen Bedingungen.

      Umweltgründe

      Tiere müssen grasen, und in weniger entwickelten Ländern kann dies zur Abholzung von Wäldern führen. Die extensive Rinderhaltung ist für 80 % der aktuellen Entwaldung verantwortlich. Das entspricht der Freisetzung von 340 Millionen Tonnen Kohlenstoff in die Atmosphäre pro Jahr. Auch die Fabriken, die dieses Fleisch und andere tierische Produkte herstellen, produzieren Treibhausgase und tragen somit zusätzlich zum Klimawandel bei.

      Finanzielle Gründe

      Fleisch ist eine teure Proteinquelle, daher kann der Verzicht darauf die Kosten für Mahlzeiten senken.

      Vegetarier & ViDrate

      ViDrate ist ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel, das sich hervorragend für eine vegetarische Ernährung eignet, da es einen Großteil des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin B12 deckt, das ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt. ViDrate ist zudem umweltfreundlicher als Fertiggetränke in Einwegplastikverpackungen, da die Verpackung den Plastikmüll um über 99 % reduziert. Außerdem wird Stevia als natürliches Süßungsmittel verwendet, und es sind keine künstlichen Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe enthalten. ViDrate enthält zudem Vitamin C, das weitere positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat.