Zuckerfrei

Was bedeutet „Zero Sugar“?

Zuckerfrei bedeutet, dass ein Produkt entweder gar keinen Zucker enthält oder nur eine für den Körper vernachlässigbare Menge – üblicherweise unter 0,5 g pro 100 g. Um den fehlenden Zucker auszugleichen, fügen Hersteller jedoch häufig künstliche oder natürliche Süßstoffe hinzu. ViDrate setzt glücklicherweise ausschließlich auf natürliche Süßstoffe!

Wir alle wissen, dass zu viel Zucker ungesund ist, aber unser Körper kennt das: Man hat Heißhunger! Deshalb haben wir unten versucht, Ihnen so viele Informationen wie möglich über Zucker und seine verschiedenen Bestandteile zu geben. Zu viel Zucker kann zu Gewichtszunahme führen, da Zucker, wenn er nicht richtig verdaut wird, in Fett umgewandelt wird.

Warum Zucker schlecht für dich ist

Wie alles andere auch, sollte Zucker in Maßen genossen werden. Die Empfehlungen lauten:

Kinder unter 4 Jahren: Es gibt keine festen Richtlinien, aber versuchen Sie, Lebensmittel und Getränke mit zugesetztem Zucker zu vermeiden.

Kinder von 4-6 Jahren: sollten bis zu 19 g freien Zucker pro Tag zu sich nehmen.

Kinder im Alter von 7-10 Jahren: sollten bis zu 24 g freien Zucker pro Tag zu sich nehmen.

Erwachsene: sollten bis zu 30 g freie Zucker pro Tag zu sich nehmen.

Freie Zucker sind Zuckerarten, die in Lebensmitteln und Getränken vorkommen. Zucker, der natürlicherweise in Lebensmitteln wie Obst vorkommt, ist hingegen gesund, und man muss den Konsum dieser Zuckerarten nicht einschränken.

Welche Alternativen gibt es zu verarbeiteten Zuckern?

Stevia

Stevia, auch bekannt als Steviolglykoside, ist ein Pflanzenextrakt, der als natürliches Süßungsmittel verwendet wird. Es verleiht Produkten eine natürliche Süße, ohne dass Zucker oder künstliche Süßstoffe hinzugefügt werden müssen.

Die Verwendung von Stevia bietet viele Vorteile:

  • Es handelt sich um einen nährstofffreien Süßstoff, der nahezu null Kalorien enthält.
  • Hilft dabei, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren, was insbesondere für Menschen mit Diabetes wichtig ist.
  • Hilft, den Cholesterinspiegel ohne negative Nebenwirkungen zu senken.

Stevia kann wie Zucker zu allen Speisen und Getränken verwendet werden. Ein Teelöffel Haushaltszucker entspricht etwa einer Prise Stevia-Pulver, da Stevia deutlich süßer ist.

ViDrate entschied sich für Stevia als bestes natürliches Süßungsmittel für unsere Produkte. Wir führten zu Beginn unserer Reise gründliche Recherchen und Tests durch und probierten dabei auch Zutaten wie die unten genannten aus. Letztendlich war Stevia jedoch die beste Wahl.

Erythrit

Erythrit ist ein Zuckeralkohol, eine Zuckeralternative, die weniger Kalorien enthält und gesünder ist als Haushaltszucker. Erythrit liefert 0,24 Kalorien pro Gramm und lässt den Blutzucker-, Cholesterin-, Triglycerid- und Insulinspiegel nicht ansteigen.

Xylit

Xylit ist ein Zuckeralkohol, der ähnlich wie Haushaltszucker schmeckt, aber weniger negative Auswirkungen hat. Er kommt in Obst, Gemüse, Mais und Birkenholz vor. Ein Gramm Xylit enthält 2,4 Kalorien und lässt den Blutzucker- und Insulinspiegel nicht ansteigen.

 

Yacon-Sirup

Dies ist Sirup, auch bekannt als Smallanthus Sonchifolius (was für ein Name!), und wird aus der Yacon-Pflanze gewonnen. Er enthält 1,3 Kalorien pro Gramm, hat eine dickflüssige Konsistenz und eine dunkle Farbe.

Kokosnusszucker

Dieser Zucker wird aus dem Saft der Kokosnusspflanze gewonnen. Kokosblütenzucker hat leider genauso viele Kalorien wie herkömmlicher Zucker, obwohl er geringe Mengen an Nährstoffen und Ballaststoffen enthält. Er ist dem herkömmlichen Zucker jedoch sehr ähnlich.

Honig

Honig ist ein von Bienen produziertes Produkt. Er enthält viele Antioxidantien, die das Krankheitsrisiko verringern. Obwohl er Zucker enthält, ist er dennoch ein Naturprodukt!

Schlechte Süßstoffe – möglichst vermeiden!

Melasse

Es handelt sich um eine süße, braune Flüssigkeit, die durch Einkochen von Zuckerrohr- oder Zuckerrübensaft hergestellt wird. Sie enthält Antioxidantien, Mineralien und Nährstoffe und gilt daher als gesünder als normaler Haushaltszucker. Dennoch ist sie Zucker, weshalb es keinen zwingenden Grund gibt, sie anstelle von Haushaltszucker zu konsumieren.

Maissirup mit hohem Fruktosegehalt

Es handelt sich um einen Süßstoff aus Maissirup, der üblicherweise in kohlensäurehaltigen Getränken und verarbeiteten Lebensmitteln verwendet wird. Er gilt allgemein als genauso ungesund wie normaler Zucker.

Agavennektar

Dieser Süßstoff enthält mehr Fruktose als Zucker und wird aus der Agavepflanze hergestellt.

Wer sollte versuchen, auf Zucker zu verzichten?

 

Diabetiker

Es gibt zwei Arten von Diabetes. Bei Typ-1-Diabetes produziert der Körper nicht genügend Insulin. Die Diagnose wird in der Regel im Kindes- oder jungen Erwachsenenalter gestellt. Typ-1-Diabetes bedeutet, dass der Körper kein Insulin produzieren kann, da das Immunsystem Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Daher muss Insulin künstlich gespritzt werden.

Auch bei Typ-2-Diabetes – der häufigsten Diabetesform – wird kein Insulin verabreicht. Diese Form entsteht durch übermäßigen Zuckerkonsum und tritt typischerweise im höheren Lebensalter auf.

Diabetiker müssen ihren Blutzuckerspiegel genau überwachen und erhalten in der Regel eine zuckerarme Ernährung. Deshalb ist es wichtig, sich darüber zu informieren, welche Zucker- oder Süßstoffalternativen in den konsumierten Produkten enthalten sind.

Menschen, die abnehmen wollen

Eine zuckerfreie Ernährung ist deutlich gesünder, als wenn man täglich mehr Zucker als die empfohlene Menge zu sich nimmt. Jedes Gramm Zucker enthält 4 Kalorien, und wer abnehmen möchte, sollte dies vermeiden.

Menschen mit Karies

Um Karies vorzubeugen, sollten Sie zuckerreiche Lebensmittel wie Süßigkeiten, Schokolade und Limonaden reduzieren. Natürliche Zuckerarten hingegen sind aufgrund ihrer anderen chemischen Struktur gesünder und können daher vermehrt verzehrt werden. Wird Obst jedoch zu einem Smoothie verarbeitet, kann der darin enthaltene Zucker die Zähne schädigen und das Kariesrisiko erhöhen. Begrenzen Sie daher die Menge an Fruchtsaft auf maximal 150 ml pro Tag und reduzieren Sie auch den Konsum von Limonaden. Trockenfrüchte sind ebenfalls besser für die Zähne als frisches Obst, insbesondere als Teil einer Mahlzeit.

Guter und schlechter Zucker

Natürlicher Zucker (auch Einfachzucker genannt) gilt als gesünder, da er eine Struktur besitzt. Zucker ohne diese Struktur hingegen wird als ungesund empfunden und erhöht beispielsweise das Kariesrisiko. Natürlicher Zucker kommt in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten, Nüssen usw. vor. Diese Zuckerart hat in der Regel einen Nährwert. Verarbeiteter Zucker hingegen gilt als ungesund und hat keinen Nährwert. Er trägt außerdem zu Typ-2-Diabetes, Herzerkrankungen und einigen Krebsarten bei.

Für eine gesunde Ernährung und Ihre Zähne ist es am besten, den Konsum von verarbeitetem Zucker auf ein Minimum zu beschränken und die empfohlene Menge deutlich zu unterschreiten. Das bedeutet, den Zuckergehalt in Speisen und Getränken zu reduzieren. ViDrate (ein natürliches Hydratationspulver) ist besonders empfehlenswert, da es Stevia anstelle von Zucker verwendet. So wird Wasser schmackhaft und süß, ganz ohne Zusatzstoffe und ganz ohne Zucker – ein doppelter Gewinn! Das wirkt sich auch positiv auf Ihre Gesundheit aus, denn Dehydrierung wird oft mit Hunger verwechselt. Wenn Sie ausreichend hydriert sind, vermeiden Sie diese Verwechslungen.

Wenn Sie also das nächste Mal etwas dehydriert sind oder einfach Lust auf etwas Süßes haben, warum nicht zuerst einen ViDrate trinken, anstatt gleich in den Küchenschrank zu greifen? Probieren Sie es aus!